Viel Strom sparen ohne neue Geräte

Bis zu 10% Strom sparen ohne einen Cent zu investieren – wie soll das gehen? Eigentlich ganz einfach…

Da ich beruflich u.a. mit Kühltechnik zu tun habe kenne ich die Empfehlung der Kühlgeräte-Hersteller seit Jahren: Regelmäßig den Verdampfer und die Kühlrippen reinigen. Beherzigt hatte ich das bisher nie (wie die meisten unserer Kunden wohl auch).

Dank eines neuen Homematic-Zwischensteckers mit Strommessfunktion wollte ich es nun aber selbst ausprobieren. Versuchsobjekt war unser ca. 5 Jahre alter Gefrierschrank von Privileg mit Energieeffizenz A+. Den Verdampfer haben wir bisher nie gereinigt. Ich habe das Messgerät 3 Tage mitlaufen lassen und es ergab sich ein durchschnittlicher Verbrauch von 1,016 kWh pro Tag – was für A+ schon deutlich zu viel ist. Anschliessend bin ich dem Gerät mit einem Staubwedel zu Leibe gerückt und habe den Verdampfer und die Kühlrippen ordentlich gereinigt. Nach weiteren 3 Tagen Messung dann das erstaunliche Ergebnis: nur noch 0,9 kWh pro Tag! Das ist eine Ersparnis von knapp 11,5% und kommt einem A+ schon deutlich näher!

Daher: regelmäßig den Kühlschrank reinigen – nicht nur von innen sondern auch von hinten :)

P.S. Vermutlich werde ich unseren 20 Jahre alten Einbaukühlschrank nun auch einmal ausbauen und reinigen. Das dürfte wohl noch mehr bringen als bei dem Gefrierschrank…

Foto: Der Wunderbare Mandarin (creative commons)

Ciao Nikon, hello Sony

Tja, nun ist passiert was ich lange Zeit selbst nicht für möglich gehalten hätte. Ich werde Nikon untreu und wechsele zu Sony. Beziehungsweise ich bin gewechselt, von meiner Nikon D300 zur Sony Alpha 6000. Aktuell habe ich die Nikon zwar noch aber werde sie voraussichtlich bald verkaufen.

Wie kam es dazu?

Die Frage ist relativ einfach zu beantworten. Zum einen habe ich inzwischen leider nicht mehr so viel Zeit für das Fotografieren wie früher, durch meine beidem Söhne aber mehr als genug Motive. Ich hatte immer weniger Lust die schwere Nikon samt Batteriegriff rumzuschleppen und wollte gerne etwas handlicheres und leichteres. Nur leider bietet Nikon in dem Bereich immer noch nichts an was ich zu kaufen bereit wäre. Ein Zustand den ich schon 2011 bemängelt habe. Und ich vermute auch nicht das Nikon in absehbarer Zeit daran etwas ändern will und wird. Vermutlich verdient Nikon mit den DSLRs immer noch mehr als genug Geld um über neue Entwicklungen und Wünsche der Kundschaft nachdenken zu müssen.

Zum zweiten gibt es, meiner Meinung nach, aktuell keinen Kamerahersteller der derart Innovativ ist wie Sony. Die α6000 ist wirklich ein kleines Technikwunder, ausgestattet mit WiFi, NFC, einem App-Store uvm. Sie hat einen großen APS-C-Sensor mit 24 Megapixeln und einem guten Rauschverhalten bei High-ISO. Natürlich darf auch der superschnelle Autofokus nicht unerwähnt bleiben der besonders bei schnellen Kindern Gold wert ist. Weder Nikon noch Canon haben dem etwas entgegen zu setzen. Vieles bietet zwar die Micro-Fourthirds-Fraktion auch, aber mit einem deutlich kleineren Sensor und dem 4/3 Seitenverhältnis welches mir nicht so zusagt.

Auch die Tatsache, das man mit Adaptern quasi jedes Objektiv an der Sony (manuell) verwenden kann spricht für die Plattform. Meine vorhandenen Nikon- und Minolta-Objektive kann ich so weiter nutzen, und dank Sonys “Focus Peaking” Technologie sogar sehr komfortabel.

Ich werde demnächst mal ausführlicher berichten wie der Wechsel sich anfühlt und welche Vor- und Nachteile sich für mich ergeben haben.

C41 Chemie selbst herstellen

Ich entwickele ja schon einige Zeit Farbfilme selbst und wollte gerne mal wissen, was genau in der Chemie drin ist. Auf meiner Suche nach den Inhaltsstoffen von Entwicklerchemie bin ich auf die Seite von Claudio Bonavolta aus der Schweiz gestossen. Dieser hat auf seiner Seite einen englischen Text zum Thema. Die Infos hat er im Web zusammen gesucht, wobei insbesondere wohl ein Artikel von William Laut in der Newsgroup rec.photo.darkroom aus 1999 Hinweise gab.

Da mein (Schul-) Wissen über Chemie so langsam aber sicher verblasst und ich in diesem Bereich auch keine großen Englischkenntisse habe, habe ich das mal ins Deutsche übersetzt. Grundsätzlich braucht man also die folgenden Substanzen: C41 Chemie selbst herstellen weiterlesen

Negative digitalisieren per DSLR

Nach langer Zeit lasse ich mal wieder von mir hören :)

Wie Ihr wisst fotografiere ich sowohl digital als auch analog. Beides hat seine Vor- und Nachteile und seine besonderen Stärken und Schwächen. Bei der analogen Fotografie gibt es für mich aber eine Sache die wirklich zeitraubend ist und meistens nervt: das digitalisieren. Wobei digitalisieren bei mir bisher immer scannen bedeutete.

Immer wenn ein neuer Film entwickelt war muss mein Canon 8800f ran – und bei mir stieg Frust auf. Das Scannen eines Mittelformatfilms dauert – alles in allem – knapp 1,5 – 2 Stunden. Die meiste Zeit davon verbringt man mit dem warten auf den Scanner, die restliche Zeit ärgert man sich über total furchtbare Scansoftware. Sowohl Vuescan als auch Silverfast sind von der Bedienung her eine Katastrophe. Ganz schlimm! Negative digitalisieren per DSLR weiterlesen

Nothing in particular…