Wahlstift gehackt – Es kam, wie es kommen musste…

Golem meldet, dass der CCC den Wahlstift gehackt hat, der im kommenden Februar in Hamburg zum Einsatz kommen soll. Das das passieren wird, war abzusehen. Wer sich ein wenig mit EDV beschäftigt weiss, dass es keine sicheren Systeme gibt. Warum sollte nun also ausgerechnet ein Wahlcomputer in Stiftform davor gefeit sein?

Grundsätzlich fand ich die von der Stadt Hamburg gewählte Lösung sympatisch. Es bleibt bei einer papiergebundenen Wahl, der Stift sorgt aber für eine schnellere „Auszählung“. Nur im entscheidenden Punkt haben unsere Volksvertreter die falsche Wahl getroffen: das per Computer ermittelte Ergebnis soll rechtsverbindlich sein und nicht der Papierstimmzettel. Schon diese Tatsache, auch ohne den Hack des CCC, macht dieses System für mich zu einem No-go.

Wie Golem schreibt, bleiben dabei nicht einmal Briefwähler verschont. Auch deren Stimmzettel wird nachträglich digitalisiert und ausgewertet. Schade eigentlich, dass man nicht mal auf diesem Wege eine Chance hat, am Computer vorbeizukommen.

Vielleicht haben wir Hamburger aber ja Glück und der CCC-Hack sorgt noch bis Februar für eine entsprechende Gesetzesänderung. Mich zumindest würde es sehr freuen.

Hier die Artikel von Golem und Heise.

2 Gedanken zu „Wahlstift gehackt – Es kam, wie es kommen musste…“

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