Der Wahlstift verliert wohl doch die Kamera

Die SPD in Hamburg hat die Zeichen der Zeit, wenn auch spät, doch noch erkannt und wendet sich vom Digitalwahlstift ab. So wirklich entschieden ist zwar noch nix, denn die Abstimmung im Verfassungsausschuss ist erst am kommenden Freitag. Die CDU will auch nicht alleine dafür sein und läßt ankündigen, dagegen sein zu wollen. Lassen wir uns überraschen.

Im Gegensatz zur CDU will die SPD nun sogar eine vollständige Abkehr vom Stift mit Kamera. Sonst wisse der Normal-Doofie ja nicht, was er nun wo, wie, wann und warum gewählt hat. Da bin ich ja ausnahmsweise mal auf CDU-Seite, denn als Hilfmittel zur schnellen Erzeugung eines vorläufigen Ergebnisses finde ich den Stift OK. Wichtig ist nur, dass das Papier die tatsächlich rechtsverbindliche Stimme bleibt.

Die Blog-O-Sphäre macht sich natürlich auch Gedanken und meldet sich wie folgt zu Wort:

UPDATE:

Vorhin lese ich, dass die Entscheidung nun gefallen ist und der Stift nicht mal Hilfsmittel eingesetzt wird. Aber angeschafft wurde natürlich schon alles. Hat den Steuerzahler zum Glück auch „nur“ 4,5 Millionen gekostet! Unglaublich.

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