Nikon P6000 – doch eher “ja bitte”?
- Am 6. November 2008
- Von jmc
- In Nikon, Photographie
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Hm, vielleicht ist die Nikon Coolpix P6000 doch nicht so schlecht, wie ich hier vor einiger Zeit geschrieben habe. Apple brachte gestern ein Update der Camera Raw Tools für Aperture und iPhoto, das laut Beschreibung die NRW-Raw-Dateien der P6000 verarbeiten können soll. Auch die neueren Versionen von Adobe Lightroom und Adobe Camera Raw sollen Unterstützung für die kompakte Nikon mitbringen.
Hat vielleicht jemand mit einer Nikon P6000 die Möglichkeit, mir eine NRW-Datei zum testen von Apples Lösung zur Verfügung zu stellen? Oder hat dies jemand vielleicht schon ausprobiert? Wie ist die Qualität der Bilder?
Freue mich über Feedback!




JüRo
Hallo,
ich will Dir gerne einige NRW-RAW-Dateien senden, wenn dazu noch Bedarf besteht.
Vielleicht bist Du schon weiter und kannst mir verraten, womit man die NRW nun vernünftig bearbeiten kann. Natürlich geht es über konvertieren in dng-Dateien (mit Adobe-Konverter). Oder über riesengroße TIFF-Dateien (mit Nikon ViewNX) und dann in NEF-Datei (über CaptureNX) zu konvertieren, um sie letztendlich mit CaptureNX zu bearbeiten. Ohne jede Bearbeitung hat dann z.B. eine jpeg 4774 KB, eine NRW 21082 KB, eine TIFF 78642 KB und eine NEF 83898 KB. Welche Informationen dabei verloren gehen, habe ich noch nicht feststellen können.
Vielleicht meldest Du Dich einmal.
Schönes Osterfest
JüRo
jmc
Moin JüRo,
würde mich über ein Demo-NRW freuen, da ich bisher keine Testmöglichkeit hatte.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sollen iPhoto und Aperture auf dem Mac (ab Digital Camera Raw Compatibility Update 2.3) die NRWs direkt öffnen können. Und Adobe Camera Raw (ab ACR 4.6) muss es ja auch können, wenn man es in ein DNG wandeln kann. Damit sollten Photoshop und Lightroom auch damit umgehen können.
Wenn Du also eines der 4 genannten Programme hast, würde ich das zur Bearbeitung empfehlen. Das NRW ist ja noch vergleichsweise klein und bietet im Zweifel doch noch mehr Bearbeitungsmöglichkeiten.
Dir auch schöne Ostern,
Jens
JüRo
Hallo Jens,
gib mir bitte Deine email-Adresse, dann sende ich sofort Fotos.
Meine lautet: mail@juero.eu
JüRo
Wolfgang
Hallo Leute,
ich benutze die P6000 jetzt seit sie auf dem Markt ist. Damals habe ich die Entscheidung für die Kamera hauptsächlich wegen des GPS-Moduls, des Weitwinkels und des LAN-Anschlusses getroffen.
Kurz gesagt: Ich würde sie nicht mehr kaufen.
Kritikpunkte:
- der Akku entlädt sich innerhalb 2 Wochen ohne Benutzung vollständig.
- die Akkureichweite ist m. E. peinlich kurz, der Ladevorgang dauert sehr lange.
- wenn ich laden will, startet immer zuerst “Picturetown”, was ich niemals benutzen werde. Muss ich erst manuell abschalten und dann lädt es. Wenn ich es vergesse, bleibt der Akku leer
- das GPS-Mudul, ein wichtiger Kaufgrund, hat noch niemals! eine Position erkannt. NADA! Ich bin als Freiberufler viel unterwegs und hab es in ganz Süddeutschland probiert, auch unter Beachtung der Hinweise im Manual.
- Der RJ45-Anschluss verbindet nur über einen Router mit DHCP zu “Picturetown”. Nicht z.B. als Laufwerk im Netz.
- Der USB-Anschluss hat ein Spezialformat (kein Mini-USB) und Datenübertragung findet nur mit der Software von Nikon statt. Wird nicht als Laufwerk erkannt. Diese Softwarepakete benutze ich prinzipiell ungern, da ich meine gewohnten Werkzeuge dafür habe.
Alles in allem scheint mir die Firmware reichlich fehlerhaft zu sein. Bitte nachbessern, Nikon!!! Andere können das besser!
Positiv ist die Bildqualität, das Filtergewinde und der Blitzschuh.
Ich gebe zu, dass ich einen Teil der Enttäuschungen durch sorgfältige
Recherche hätte vermeiden können. Oder indem Rat eines sachkundigen (ja, sowas gibts in der Tat noch) Verkäufers gefolgt wäre und ähnlich ähnlich ausgestattete Canon genommen hätte. Aber so ist das machmal, man zahlt eben Lehrgeld.
Ich werde die Kamera mal mit der Fehlerbeschreibung reklamieren und abwarten, was passiert. Vielleicht reisst der Kundendienst bei Nikon ja was raus…
So long
Wolfgang