Negative digitalisieren per DSLR

Nach langer Zeit lasse ich mal wieder von mir hören 🙂

Wie Ihr wisst fotografiere ich sowohl digital als auch analog. Beides hat seine Vor- und Nachteile und seine besonderen Stärken und Schwächen. Bei der analogen Fotografie gibt es für mich aber eine Sache die wirklich zeitraubend ist und meistens nervt: das digitalisieren. Wobei digitalisieren bei mir bisher immer scannen bedeutete.

Immer wenn ein neuer Film entwickelt war muss mein Canon 8800f ran – und bei mir stieg Frust auf. Das Scannen eines Mittelformatfilms dauert – alles in allem – knapp 1,5 – 2 Stunden. Die meiste Zeit davon verbringt man mit dem warten auf den Scanner, die restliche Zeit ärgert man sich über total furchtbare Scansoftware. Sowohl Vuescan als auch Silverfast sind von der Bedienung her eine Katastrophe. Ganz schlimm!

Ich hatte auf jeden Fall den Wunsch, den ganzen Vorgang zu beschleunigen und mit „anständiger“ Software arbeiten zu können. Ein wenig suchen im Netz fand auch vielversprechende Lösungen (heise und petapixel). Bei Petapixel fand ich dann noch einen zweiten Artikel der beschrieb, warum man Negative besser mit der Kamera als mit dem Scanner digitalisieren sollte. Das Ergebnis war ja fast unglaublich und so probierte ich es aus:

Vergleich Scanner und Nikon D300

 

Und tatsächlich liefert der „Scan“ per Nikon D300 deutlich detailreichere Fotos als der Canoscan. Mit einer neueren Kamera mit noch höherer Auflösung als die D300 würde da natürlich noch mehr gehen.

Wie ich zu diesem Ergebnis gekommen bin und wie ich das noch weiter verfeinern werde schreibe ich demnächst in einem weiteren Artikel!

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