Negative digitalisieren per DSLR

Nach langer Zeit lasse ich mal wieder von mir hören :)

Wie Ihr wisst fotografiere ich sowohl digital als auch analog. Beides hat seine Vor- und Nachteile und seine besonderen Stärken und Schwächen. Bei der analogen Fotografie gibt es für mich aber eine Sache die wirklich zeitraubend ist und meistens nervt: das digitalisieren. Wobei digitalisieren bei mir bisher immer scannen bedeutete.

Immer wenn ein neuer Film entwickelt war muss mein Canon 8800f ran – und bei mir stieg Frust auf. Das Scannen eines Mittelformatfilms dauert – alles in allem – knapp 1,5 – 2 Stunden. Die meiste Zeit davon verbringt man mit dem warten auf den Scanner, die restliche Zeit ärgert man sich über total furchtbare Scansoftware. Sowohl Vuescan als auch Silverfast sind von der Bedienung her eine Katastrophe. Ganz schlimm!

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Die E6-Entwicklung

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In der letzten Serie zum Thema Filmentwicklung habe ich Euch den C41-Prozess (Farb-Negativ) näher gebracht. Hier und heute soll es nun um den Prozess E6 gehen, in dem (Farb-) Diafilme entwickelt werden.

Warum überhaupt Dia – insbesondere wenn man hybrid arbeiten will und die Fotos sowieso einscannt? Ganz einfach: Positive lassen sich mit bloßem Auge begutachten und sind auch wesentlich unproblematischer zu scannen. Aber wie alles im Leben bringt das Ganze natürlich auch Nachteile. Diafilme sind wesentlich empfindlicher, was eine exakte Belichtung angeht als Negativfilme. Und teurer sind sie auch. Ausserdem ist der E6-Prozess doch deutlich schwieriger aufwändiger als C41.

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Bronica SQ mit Kodak BW400CN

Als ich bei eBay meine Bronica SQ-Ai ersteigert habe, waren im Paket auch noch fünf Stück 120er S/W-Filme BW400CN von Kodak. Wie ich ja neulich schon geschrieben habe, werde ich mich zukünftig ausschliesslich auf den C41-Prozess beschränken und keine S/W-Chemie mehr kaufen. Von daher passte es natürlich gut, das der Kodak ein im Prozess C41 zu entwickelnder, chromogener Film ist.

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Die C41 Farbentwicklung

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Hier ist er nun, der versprochene vierte und letzte Teil zum Thema Filmentwicklung im Prozess C41 (Hier geht es zu Teil1, Teil2 und Teil3).

In diesem Artikel geht es also nun konkret um die Entwicklung von Farbfilmen. Der Film ist inzwischen aufgespult und alle Materialien stehen bereit. Ich arbeite in der Küche, da ich nur dort ein tiefes Waschbecken mit geradem Boden habe. Alles was entfernt nach Lebensmittel aussieht, verschwindet erstmal aus der Reichweite.

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Film aufspulen für die C41-Entwicklung

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Wie versprochen kommt heute der dritte Teil meiner Serie zum selbst entwickeln von Farbfilmen. (Link zu Teil1Teil2 und Teil4). Grundsätzlich gilt das hier gezeigte natürlich auch für S/W-Filme. Bevor der Film entwickelt werden kann muss er erstmal auf die Spule. Diese stellt sicher, dass der Film schön plan steht und vor allem nicht irgendwo aneinander liegt.

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