Nikon stellt die 1 vor – und enttäuscht

Ziemlich genau ein Jahr ist es jetzt her, dass ich über meine Wünsche an eine Nikon EVIL geschreiben habe. Nun hat Nikon gestern die “Nikon 1″-Serie vorgestellt. Ich vermute, dass Nikon nicht nur mich damit maßlos enttäuscht hat.

Was waren denn damals (und heute) meine Wünsche und was leistet die “1″ (nicht)? Alle technischen Daten sind zwar noch nicht bekannt, aber es lässt sich schon einiges sagen:

  1. Mindestens ein APS-C grosser Sensor (DX). Vollformat (FX) wäre natürlich auch OK.
    Nun, Nikon führt ein neues Winzformat namens CX mit einem Crop-Faktor von knapp 2,7. Der Sensor misst 13,2 x 8,8 mm (Fläche 116,16 mm²) und ist damit nur knapp die halbe Fläche wie das eh schon kleine Micro-Four-Thirds-Format. Nikons DX-Format hat sogar ein Fläche von 369 mm². Geringe Schärfentiefen werden sich damit nicht erreichen lassen – entsprechende Fotos fehlen auch in Nikons Prospekt….
  2. F-Bajonett – oder zumindest ein Adapter für F-Objektive.
    Gut, einen Adapter bringt Nikon auf den Markt. Für “günstige” 270 €. Für lange Brennweiten mag das Interessant sein auf Grund des Crop. Weitwinkel kann man aber vergessen. Sogar die für DX erhältlichen Superweitwinkel mit 10mm ergeben an der “1″ schon 27mm (KB-Equi).
  3. Autofokus-Unterstützung bei Verwendung von AF-S Nikkoren
    Ja, das wird gehen
  4. Blendenwahl durch die Kamera bei F-Objektiven ohne Blendenring
    Dazu finde ich nichts konkretes, aber ich nehme mal an das es gehen wird mit AF-S.
  5. i-TTL kompatibler Blitzschuh – ein evtl. vorhandener interner Blitz sollte als Master arbeiten können (wireless iTTL)
    Einen Blitzschuh haben die “1″ nicht. Die J1 hat einen Klappblitz, für die V1 gibt es den Aufsteckblitz SB-N5. Gemäß Nikons Prospekt sollen aber beide Varianten iTTL unterstützen. Ob dies aber auch als Master für einen externen Slave funktioniert bleibt unklar.
  6. Full HD Video
    Ja, geht.
  7. Preis unter 600 €
    Puh, eher nicht. Das Modell J1 soll zwar für 599 € als Kit an den Start gehen. Da es aber keinen EVF hat, würde ich eher zur V1 greifen (die dafür keinen eingebauten Blitz hat) und schon 869 € kosten soll. Das Kit-Objektiv ist noch dazu sehr lichtschwach. Tatsächlich ist man dann leicht bei über 1200 € (Mit Blitz und F-Adapter).

Fazit

Sorry Nikon, das ist nix. Zumindest für mich. Der Preis ist zu hoch für zu viele Kompromisse. Warum kein APS-C Sensor?  Sony schafft doch auch bei ähnlichen Gehäusemaßen. Warum kein Blitzschuh mit Zugang zum (wireless) iTTL? Warum kein F-Bajonett? Klein ist ja nett, aber 5mm machen den Kohl doch nicht fett. Und 10 MP sind auch nicht mehr die Welt, genau wie die ISO 3200.

So betrachtet ist dann die Coolpix P7100 fast die bessere Wahl. Sie bietet genau das was der “1″ fehlt. Nur ist der Sensor leider noch kleiner. Oder doch eine Sony NEX-5? Da kann ich mein Nikon-Zubehör zwar auch nicht weiter verwenden, aber einen F-Adapter gibt es immerhin (ohne AF natürlich). Dafür aber mit “großem” Sensor und zum deutlich besseren Preis.

Die E6-Entwicklung

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In der letzten Serie zum Thema Filmentwicklung habe ich Euch den C41-Prozess (Farb-Negativ) näher gebracht. Hier und heute soll es nun um den Prozess E6 gehen, in dem (Farb-) Diafilme entwickelt werden.

Warum überhaupt Dia – insbesondere wenn man hybrid arbeiten will und die Fotos sowieso einscannt? Ganz einfach: Positive lassen sich mit bloßem Auge begutachten und sind auch wesentlich unproblematischer zu scannen. Aber wie alles im Leben bringt das Ganze natürlich auch Nachteile. Diafilme sind wesentlich empfindlicher, was eine exakte Belichtung angeht als Negativfilme. Und teurer sind sie auch. Ausserdem ist der E6-Prozess doch deutlich schwieriger aufwändiger als C41.

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Bronica SQ mit Kodak BW400CN

Als ich bei eBay meine Bronica SQ-Ai ersteigert habe, waren im Paket auch noch fünf Stück 120er S/W-Filme BW400CN von Kodak. Wie ich ja neulich schon geschrieben habe, werde ich mich zukünftig ausschliesslich auf den C41-Prozess beschränken und keine S/W-Chemie mehr kaufen. Von daher passte es natürlich gut, das der Kodak ein im Prozess C41 zu entwickelnder, chromogener Film ist.

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Fernsehturm-Ufo

Der Hamburger Fernsehturm (“Telemichl”) lag gestern morgen halb im Nebel. Ich finde es sieht so aus, als würde dort ein Ufo über den Messehallen schweben :-)

Aufgenommen mit dem iPhone 4 und Hipstamatic.

Die C41 Farbentwicklung

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Hier ist er nun, der versprochene vierte und letzte Teil zum Thema Filmentwicklung im Prozess C41 (Hier geht es zu Teil1, Teil2 und Teil3).

In diesem Artikel geht es also nun konkret um die Entwicklung von Farbfilmen. Der Film ist inzwischen aufgespult und alle Materialien stehen bereit. Ich arbeite in der Küche, da ich nur dort ein tiefes Waschbecken mit geradem Boden habe. Alles was entfernt nach Lebensmittel aussieht, verschwindet erstmal aus der Reichweite.

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