Der geneigte Happyshooting – Hörer wird es wissen: Weißabgleichsfilter für hohe, zweistellige Eurobeträge sind unnütz… Chip Foto-Video Digital empfiehlt sie in der neuesten Ausgabe trotzdem gerne wieder
Nachzulesen auf Seite 82. Wer es günstiger mag, sucht einfach mal bei Happyshooting nach “Pringles” und hört in die Folgen rein. Und wer den Weißpunkt nicht exakt braucht sondern es einfach nur stimmig mag, der fotografiere in RAW und ist aus der Nummer raus.
Ebenfalls fällt mal wieder “positiv” auf, das die Chip Foto (genau wie ihre Mutterzeitschrift auch) die Betriebssystemwelt ausserhalb von Windows weiträumig ignoriert. Ich werde in Zukunft wohl andere Magazine kaufen.
Start Slide Show with CoolirisWie neulich schon kurz berichtet, habe ich mir Mitte April eine D70S gekauft. Ich hatte längere Zeit überlegt, welche Kamera es werden soll und bin schlussendlich bei Nikon gelandet. Amazon hatte zu der Zeit gerade ein sensationell günstiges Angebot für eine D70S samt 18-55mm Kit-Objektiv.
Mit der Kamera und dem Objektiv bin ich sehr zufrieden. Sie hat einen großen Funktionsumfang, macht schöne Bilder und läßt sich einfach bedienen.
Leider fingen die Probleme aber schon gleich nach dem Kauf an. Die Kamera produzierte einen großen Anteil Bilder, die sich entweder gar nicht öffnen ließen oder nur “Pixelsalat” enthielten:
Ich habe Amazon dann per Mail gefragt, ob sie die Kamera austauschen oder einsenden werden. Die Antwort kam sehr kurzfristig: Man hat keinen Lagerbestand mehr und wird auch keine D70S mehr nachordern und müsste die Kamera daher zu Nikon einsenden. Ich kann mich aber darauf einstellen, dass die Kamera nicht repariert wird sondern ich in 1-2 Monaten mein Geld zurück erhalte. Da es zur Zeit ja preislich keine Alternative zur D70S gab (die D40 hat u.a. kein Bracketing), war das natürlich nicht das, was ich wollte.
Daher habe ich mich an Nikon direkt gewandt, wo man mir einen Servicepartner in der Nähe nannte, zu dem ich die Kamera zur Repartur bringen sollte. Das habe ich natürlich auch umgehend gemacht. Nach ca. 3 Wochen kam die Mail, dass die Kamera repariert ist und ich sie abholen kann. Diagnose: “Elektroniksystem justiert”.
Das Ergebnis der Reparatur kann man leider getrost als niederschmetternd bezeichnen. Vor der Reparatur waren ca. 5 – 10% der Bilder defekt, danach ca. 90%. Also die Kamera gleich am nächsten Tag wieder zur Post gebracht und erneut zu dem Servicepartner geschickt.
Weitere 2 Wochen später, gerade noch rechtzeitig vor unserem Urlaub, kam die freudige Mail, dass das Elektroniksystem getauscht wurde und ich die Kamera abholen kann. Um Sicherheit zu haben, dass im Urlaub alles glatt geht, habe ich diesmal direkt beim Nikon Service 50 Testfotos gemacht, alle waren in Ordnung
Nach dem Urlaub kam allerdings die (befürchtete) Ernüchterung. Von den ca. 400 Bildern waren wieder 3 defekt. Und es waren natürlich genau solche drei, wo ich vom Motiv nicht mehrere Bilder geschossen habe
Naja, die Kamera ist mal wieder eingeschickt. Ich habe diesmal darum gebeten, die Kamera auszutauschen oder mir ein ordentliches Angebot für ein Crossgrade auf die D80 zu machen. Ich werde berichten, wie es weitergeht….
[Update 10.07.07]
Die Kamera wurde nun nach 6 Tagen beim Service eingebucht.
[Update 11.07.07]
Soeben erreicht mich eine Mail, dass der Fehler ohne die Speicherkarten nicht nachvollzogen werden kann. Dann werde ich die morgen mal einsenden. Ich habe z.Zt. 3 verschiedene Marken-CompactFlash-Karten in den größen 512 – 4048 MB. Da die Probleme aber seinerzeit auch mit den Speicherkarten eines Freundes auftraten, der die Karten in einer baugleichen Kamera einsetzt, vermute ich das Problem doch in der Kamera und nicht in den Karten.
[Update 21.07.07]
Die Speicherkarte habe ich eingesendet am 12.07.07. Eingetroffen war sie am 13.07.07 und am selben Tag noch wurde mir die Kamera zurückgeschickt mit der Aussage, das kein Fehler gefunden werden kann. Heute nun habe ich mal wieder fotografiert und siehe da: 1 aus 7 Bildern defekt. Ich habe mittlerweile auch einige andere Beschreibungen dieses Problems im Web gefunden und werde die Kamera nun letztmalig zum Nikon Service schicken. Wenn das Problem dann nicht behoben ist, schicke ich sie zu Amazon ein und warte auf die (für diesen Fall angekündigte) Gutschrift.
[Update 27.07.07]
Ich bin heute mal persönlich zum Nikon Service gefahren, um das Problem vorzuführen. In dem Moment, wo ich die Speicherkarte rausnehme, sagt der Techniker doch glatt: “Brauchen wir gar nicht suchen, diese Karte wird nicht supportet. Verwenden Sie bitte nur Speicherkarten, die gemäß Handbuch getestet sind”. Es ist genau die Karte gewesen, die ich vor zwei Wochen (siehe oben) eingesendet habe und die zu der Diagnose “Kein Fehler” geführt hat! Also völlig umsonst dorthin gefahren.
Aber es wird noch besser: Ich habe mir im Anschluß direkt eine (laut Handbuch unterstützte) SanDisk Ultra II gekauft. Natürlich besteht der Fehler weiterhin, auch mit der SanDisk.
Montag werde ich die Kamera nun noch einmal einschicken, samt der SanDisk. Die können Sie auch gleich behalten, denn den Kaufpreis will ich erstattet haben da ich die Karte nicht gebraucht hätte.
[Update 15.08.2007]
So, die Kamera ist von Nikon Deutschland zurück (der Servicepartner hatte sie dorthin weitergeschickt). Sie wurde doch auch nicht repariert sondern getauscht
Nun scheint alles gut zu sein.
Nachdem ich nun eine digitale Spiegelreflex (Nikon D70S) besitze (naja, zumindest fast, da sie schon / noch in Reparatur ist) und ich ein wenig bei Flickr aktiv geworden bin, kam der Wunsch auf, die Bilder auch geographisch zu kennzeichnen. Dies wird allgemein als Geotagging bezeichnet.
Das nötige Equipment ist vorhanden, die Suche nach der Software war allerdings ein wenig aufwändiger. Folgende Ausstattung ist für meinen Ansatz nötig:
Es wird einiges an kostenpflichtiger Software für diesen Zweck angeboten. Diese war mir aber für den geplanten Einsatzzweck zu teuer und / oder hat zu viele Ressourcen verbraucht (z.B. GPSTuner). Ich wollte ja nur eine Software, die eine bestimmte Wegstrecke als GPX-Datei speichern kann… Mit einer ganzen Menge “googlen” fand ich dann Odgps.
Odpgs wird als Donationware angeboten. Es glänzt zwar nicht mit einer verspielten Oberfläche, aber das ist ja auch nicht erforderlich. Unter Tracker -> NewTrack kann man die Aufzeichnung eines neues Tracks starten. Abgefragt wird noch der Name, den die Datei haben soll.
In weiteren Beiträgen werde ich dann beschreiben, wie man die mit Odgps gewonnen Daten mit seinen Photos verbinden kann und wie es sogar möglich ist, Odgps und sein Navigationsprogramm (z.B. TomTom) parallel auf dem Pocket PC zu betreiben.
Die Screenshots wurden übrigens mit PocketSnap aufgenommen, welches von Boris Nienke geschrieben wurde. Boris ist einer der Macher vom HappyShooting-Podcast.
Start Slide Show with CoolirisWeitere Fotos der Hafencity in HDR findet Ihr auf meiner Flickr-Seite oder in der Gallerie vom JMCblog.
Die Bilder sind am 17.04.07 mit meiner Nikon D70S entstanden. Als Software kam Photomatix Pro 2.4 zum Einsatz.
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