Stasi 2.0 geht live
- Am 10. November 2007
- Von jmc
- In Politik, Sicherheit
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Der Bundestag hat gestern, wie ja nicht mehr anders zu erwarten, für das so genannte Gesetz zur “Vorratsdatenspeicherung” gestimmt. Stasi 2.0 geht also zum 01.01.08 live, die erweiterte Überwachung des Internets genau ein Jahr später.
Als Bürger können wir nun nur noch auf Beistand vom Bundesverfassungsgericht oder Europäischen Gerichtshof vertrauen. Wer sich noch nicht für die Teilnahme an der Sammelklage angemeldet hat, kann dies auf der Seite Vorratsdatenspeicherung.de nachholen. Über 7000 Bürger haben sich bisher zur Teilnahme bereiterklärt.
Alles Wissenswerte haben Heise und Golem gesammelt. Einen Interessanten Kommentar hat Marc verfasst.
Lobend sein noch erwähnt, dass die 3 Abgeordneten aus meinem Heimatwahlkreis Steinburg – Dithmarschen Süd (Dr. Rolf Koschorrek (CDU), Jörn Thießen (SPD), Jürgen Koppelin (FDP)) geschlossen gehen das Gesetz gestimmt haben.
@UPDATE 19.12.2007: Jürgen Koppelin hat nun auch Verfassungsbeschwerde eingereicht.
Der Leopard ist da
- Am 2. November 2007
- Von jmc
- In Mac OS X
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Mein Mac OS X 10.5 alias Leopard traf gestern ein und ich will die Gelegenheit für eine spontane Kurzkritik nutzen.Die Installation gestaltete sich erstmal als schwierig, da Leo zwingend auf ein GUID-Partitionierung besteht. Zum Glück hatte ich mit CarbonCopyCloner eine bootfähige Kopie erstellt und konnte von dort aus die Systempartition löschen und eine korrekte Partitionierung anlegen. Anschliessend habe ich den Klon wieder auf die interne Platte meines Macbooks geklont.Nach der Installation erwischte mich dann auch der schon auf zahlreichen Webseiten beschriebene “Blue Screen”. Schuldig war der “Application Enhancer”, den ich aber per Console löschen konnte. Apple hat in seinem Supportbereich auch eine Erläuterung dazu.Nun aber läuft Leo und ich will mal kurz die ersten Pros und Kons aufzählen:Pros:
- Quicklook – Sehr angenehm, nicht immer für Kleinkram (wie ein schneller Blick in eine Datei) die jeweilige Anwendung öffnen zu müssen.
- Mail – Endlich Aufgaben, Notizen und RSS-Feeds. Auch die Datenerkennung, z.B. von Terminen und Addressen, funktioniert erstaunlich gut.
- Finder – Die neue Seitenleiste ist prima, insbesondere der Bereich Freigaben. Endlich muss man nicht mehr umständlich freigegebene Laufwerke verbinden.
- Die halbtransparente Menüleiste nervt. Punkt. Das dieses Feature nicht abschaltbar ist, macht die Sache nicht besser
- Stacks / aka Stapel – Prinzipiell eine feine Sache. Insbesondere die Tatsache, dass Downloads nicht den Schreibtisch vollmüllen ist gut. Aber… Bisher hatte ich (-10.4) im rechten Bereich des Docks immer die Ordner Programme und mein Home-Verzeichnis liegen. Ein Linksklick hat den Finder geöffnet und ein Rechtsklick ein Menü geöffnet, in dem ich alle Dateien und (Unter-) Ordner im direkten Zugriff hatte. Das ist nun mit Stacks vorbei. Es werden je nach Darstellungsart nur einige wenige Dateien angezeigt, der Rest ist dann nur noch über ein sich öffnendes Finder-Fenster im Zugriff. Definitiv kein Produktivitätsgewinn!
- Coverflow – Nun ja, ich weiß nicht. So wirklich sinnvoll erscheint es mir noch nicht. Vielleicht bemerkt man den Gewinn ja erst mit einiger Zeit
Wahlstift gehackt – Es kam, wie es kommen musste…
- Am 26. Oktober 2007
- Von jmc
- In Politik, Sicherheit
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Golem meldet, dass der CCC den Wahlstift gehackt hat, der im kommenden Februar in Hamburg zum Einsatz kommen soll. Das das passieren wird, war abzusehen. Wer sich ein wenig mit EDV beschäftigt weiss, dass es keine sicheren Systeme gibt. Warum sollte nun also ausgerechnet ein Wahlcomputer in Stiftform davor gefeit sein?
Grundsätzlich fand ich die von der Stadt Hamburg gewählte Lösung sympatisch. Es bleibt bei einer papiergebundenen Wahl, der Stift sorgt aber für eine schnellere “Auszählung”. Nur im entscheidenden Punkt haben unsere Volksvertreter die falsche Wahl getroffen: das per Computer ermittelte Ergebnis soll rechtsverbindlich sein und nicht der Papierstimmzettel. Schon diese Tatsache, auch ohne den Hack des CCC, macht dieses System für mich zu einem No-go.
Wie Golem schreibt, bleiben dabei nicht einmal Briefwähler verschont. Auch deren Stimmzettel wird nachträglich digitalisiert und ausgewertet. Schade eigentlich, dass man nicht mal auf diesem Wege eine Chance hat, am Computer vorbeizukommen.
Vielleicht haben wir Hamburger aber ja Glück und der CCC-Hack sorgt noch bis Februar für eine entsprechende Gesetzesänderung. Mich zumindest würde es sehr freuen.
Salzburg Fußmatten
- Am 10. Oktober 2007
- Von jmc
- In Allgemein, Photographie, Unterwegs, VFXY
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In Salzburgs Altstadt fanden wir einen kleinen Kunst- und Bilderladen, der unter anderem auch verschiedene, schicke Fußmatten verkauft hat.
Dort entstand dieses Foto:
Salzburg doormats, originally uploaded by blog.jmc.bz.









